3. Tag, Praslin
Nach unserem Toastfrühstück vom Gas-Grill haben wir es diesmal nicht so eilig, loszukommen. Mein jüngster Sohn und ich haben Klimaprobleme und plagen uns mit Kopfschmerzen herum. Ich lege mich also nochmal an den Pool und warte auf Besserung. Inzwischen kommt zum ersten mal eine Putzfrau, die die Betten macht, Müll hinters Haus schafft und die Böden wischt. Sie kommen hier offenbar aller 2 Tage. Das hatte die Vermieterin ganz vergessen, zu sagen.
Gegen 11 machen wir uns endlich auf den Weg und warten auf den Bus. Diesmal auf der anderen Straßenseite, denn wir wollen Richtung Süden zum Fond Ferdinand National Park fahren, wo man die seltene, endemische Palmenart 'Coco de mer' bestaunen kann.
Der Fond Ferdinand National Park ist ein Geheimtipp auf der Insel Praslin, wenn man etwas Geld sparen möchte, Touristenströme in der Natur gerne meidet und trotzdem die volle Palette der seltenen Palmenarten kennen lernen möchte. Zuerst findet man auf Praslin nämlich das Unesco-Weltkulturerbe. Aber diesen Namen lässt sich das Inselchen auch ordentlich bezahlen. Also, lieber für das kleiner Budget mehr erleben.
Einzigstes Problem an diesem Tag war unser spätes Ankommen. Denn ab Mittag gibt es nur noch eine Führung. Unser weiblicher Guide meinte aber, dass die Hitze nun so groß sei, dass man nicht mehr ganz oben auf den Berg steigen kann. Gerade das lohnt sich aber sehr, denn der Blick aufs Meer und benachbarte Insel fasziniert auf den Seychellen immer wieder.
Wir steigen durch den schattigen Palmenwald und lauschen den Erklärungen der fachkundigen Waldführerin. Es steht unter Gefängnisstrafe, eine Coco de Mer -Kokosnuss zu entwenden oder gar aufzuessen. Wer sich als Tourist mit diesem, den menschlichen Geschlechtsorganen ähnelnden Nüssen oder Blüten ausstatten will, darf es nur an speziellen Orten tun. Dort kann man die ausgehölten und wieder zusammen geklebten Nüsse käuflich erwerben und man erhält ein Zertifikat zum Ausführen in andere Länder.
Nachdem wir komplett durchgeschwitzt, aber doch noch absolut fit, die Stelle erreichten, wo wir hätten umkehren müssen, drückte unser Guide doch alle Augen zu und ließ uns noch auf eigene Gefahr auf den Gipfel steigen. Das hat sich sehr gelohnt. Die Aussicht auf die Palmenwäler von oben und der Blick aufs Meer....das darf man sich einfach nicht entgehen lassen.
Glücklich und erschöpft kann man sich, unten angekommen, an einer Quelle die Arme oder Füße erfrischen. Wir saßen dann noch kurz vor der Anmeldung neben einem Sternfrucht-Baum und hörten....auch zum Glück NEBEN UNS eine Kokosnuss herunterplumpsen...:-))
Nach all dieser Aufregung ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen, schauten ein bisschen am Strand herum und fuhren mit dem abenteuerlichen Bus wieder eine Stunden zu unserer Anse zurück. Diesmal kochte ich selbst. Der Gasherd war eine Katastrophe...kaum Druck und das Wasser kochte erst nach einer Stunde. Währenddessen übte der große Sohnemann sich mit meiner Kamera am Sonnenuntergang fotografieren.
Naturdonnerstag bei Ghislana / Jahreszeitenbriefe
Der Fond Ferdinand National Park ist ein Geheimtipp auf der Insel Praslin, wenn man etwas Geld sparen möchte, Touristenströme in der Natur gerne meidet und trotzdem die volle Palette der seltenen Palmenarten kennen lernen möchte. Zuerst findet man auf Praslin nämlich das Unesco-Weltkulturerbe. Aber diesen Namen lässt sich das Inselchen auch ordentlich bezahlen. Also, lieber für das kleiner Budget mehr erleben.
Einzigstes Problem an diesem Tag war unser spätes Ankommen. Denn ab Mittag gibt es nur noch eine Führung. Unser weiblicher Guide meinte aber, dass die Hitze nun so groß sei, dass man nicht mehr ganz oben auf den Berg steigen kann. Gerade das lohnt sich aber sehr, denn der Blick aufs Meer und benachbarte Insel fasziniert auf den Seychellen immer wieder.
Wir steigen durch den schattigen Palmenwald und lauschen den Erklärungen der fachkundigen Waldführerin. Es steht unter Gefängnisstrafe, eine Coco de Mer -Kokosnuss zu entwenden oder gar aufzuessen. Wer sich als Tourist mit diesem, den menschlichen Geschlechtsorganen ähnelnden Nüssen oder Blüten ausstatten will, darf es nur an speziellen Orten tun. Dort kann man die ausgehölten und wieder zusammen geklebten Nüsse käuflich erwerben und man erhält ein Zertifikat zum Ausführen in andere Länder.
Nachdem wir komplett durchgeschwitzt, aber doch noch absolut fit, die Stelle erreichten, wo wir hätten umkehren müssen, drückte unser Guide doch alle Augen zu und ließ uns noch auf eigene Gefahr auf den Gipfel steigen. Das hat sich sehr gelohnt. Die Aussicht auf die Palmenwäler von oben und der Blick aufs Meer....das darf man sich einfach nicht entgehen lassen.
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| Die Jugend.natürlich ganz oben...:-) |
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| Alles endemische Palmenarten |
Glücklich und erschöpft kann man sich, unten angekommen, an einer Quelle die Arme oder Füße erfrischen. Wir saßen dann noch kurz vor der Anmeldung neben einem Sternfrucht-Baum und hörten....auch zum Glück NEBEN UNS eine Kokosnuss herunterplumpsen...:-))
Nach all dieser Aufregung ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen, schauten ein bisschen am Strand herum und fuhren mit dem abenteuerlichen Bus wieder eine Stunden zu unserer Anse zurück. Diesmal kochte ich selbst. Der Gasherd war eine Katastrophe...kaum Druck und das Wasser kochte erst nach einer Stunde. Währenddessen übte der große Sohnemann sich mit meiner Kamera am Sonnenuntergang fotografieren.
Naturdonnerstag bei Ghislana / Jahreszeitenbriefe



























































