Heute müssen wir ganz zeitig aufstehen, denn wir wechseln die Insel und fahren mit der ersten Fähre nach La Digue. Es fällt mir schwer, das schöne Ferienhaus im tropischen Garten wieder zu verlassen .Ich kann mir kaum vorstellen, dass die nächsten Unterkünfte auch so gut sein könnte.
Wir hatten einen Taxifahrer bestellt, der uns ganz pünktlich abholte und zum Fährhafen brachte.
Die Fähre 'CAT ROSE' fuhr nicht so lange, wie von Mahe nach Praslin, nur 20 Minuten.
Das Meer war ruhig, aber ein Anruf zum Vermieter in La Digue war beunruhigend. Fred hatte keine Zeit, uns abzuholen. Wir sollten doch ein Taxi nehmen. Ein Taxi? Ich dachte, es gibt keinen Autoverkehr auf La Digue? Vielleicht ja einen Ochsenkarren? Während ich mir das Gefährt versuchte vorzustellen, waren wir auch schon da.
Im Hafen tummelten sich allerlei Einheimische, die sich bei den Touristen beliebt machen wollten. Kaum angekommen, hielten wir schon die Visitenkarten einer Agentur in der Hand, die uns gerne auf die Nachbarinsel bringen wollte.
'Every morning here 9:30 am we start to the Islands',...he told us.
Ja, und dann entdeckten wir die Taxis. Zum Glück war noch eins übrig für uns. Ich fand es schon ein bisschen traurig, dass wir nicht abgeholt wurden obwohl die Vermieter das auf La Digue üblicherweise tun. Also wieder Geld ausgeben, das nicht nötig gewesen wäre.
Wir staunten aber nicht schlecht über diese Art von Taxi. Elektrobetriebene First-Class-Cabrios. Die waren zwar nicht schnell, dafür aber ganz leise und mit Frischluft inclusive.
Für unser Gepäck wurde es ziemlich eng, aber mit Rucksack auf dem Schoss hat alles Platz gefunden. Unsere Unterkunft war in der Inselmitte auf einer kleinen Anhöhe gelegen. Das letzte Stück war am schwierigsten, aber auch das schaffte das E-Auto mit Bravour. Der Akku muss gerade gut aufgeladen gewesen sein.
Unsere Vermieterin begrüßte uns mit einem selbstgepressten Obst-Smoothie aus Früchten, die gerade reif waren, wie Passionsfrucht, Sternfrucht und Papaya. Wir konnten erstmal auf ihrem Sofa entspannen. Hier hatten wir ein kleines Zimmer mit Frühstück gebucht allerdings mit riesigem Balkon und Blick auf den Tropischen Regenwald. Dort kreisten verschieden bunte Vögel.
Der Ausblick war atemberaubend schön.....Natur pur. In solchen Momenten kann man es kaum fassen, mittendrin zu sein....ein Teil dieser faszinierenden Vielfalt zu erleben und man spürt, wie wichtig es ist, diesen seltenen Teil zu schützen und zu bewahren.
Wir luden also sämtliches Gepäck ab, packten Fotoapparat und Badesachen ein und machten uns zu Fuß zurück zum Ort. Das dauerte natürlich eine ganze Weile, aber es gab ja auch so viel zu entdecken, so dass das entschleunigte Laufen sehr fotografierfreundlich war. Überall freilaufende Hühner, die sich ihr Futter nach belieben suchen konnten. Atemberaubende Natur mit Schlingpflanzen und Luftwurzeln. Einige kamen mir als Zimmerpflanze bekannt vor, aber natürlich nicht in diesen Ausmaßen.
Um mobiler zu sein, wollten wir uns aber ein Fahrrad im Ort ausleihen. Leider hatten wir nicht so viel Zeit für die Insel, um ausschließlich zu laufen. Ich fotografierte exotische Bäume....hier eine Breadfruit/ Brotfrucht....aber das wusste ich an diesem ersten Tag noch nicht....;-)
In Richtung Fährhafen fanden wir dann einen Hof voller Räder und leihen dort für jeden ein Rad aus. Eigentlich nur 3 Räder insgesamt, denn die Söhne hatten sich sofort in das Tandem verliebt. Mein Fahrrad war ziemlich katastrophal, der Sattel wackelte und die Kette war verrostet, aber es erfüllte seinen Zweck.
Unser erster Weg sollte uns an DEN Traumstrand der Seychellen bringen,
die Anse Source d'Argent.
Der National Geographic kürte hier den weltweit schönsten Strand überhaupt.
Leider lässt man sich dieses Naturschauspiel ordentlich mit Eintritt bezahlen, aber zum Teil sehe ich das sogar ein. Das Umweltbewusstsein ist oft noch nicht so ausgeprägt, wie anderswo und viele lassen ihren Müll einfach an Ort und Stelle fallen. Es muss einfach jemanden geben, der sich drum kümmert, dass dieses Paradies erhalten bleibt.
Auf der Insel kam man auch früher schon gut ohne Strom zurecht. Leider wollte der Ochse gerade nicht laufen...es war echt heiß....aber man konnte damit Kokosnüsse mahlen für die wichtige Einnahmequelle der La Digue-Bewohner....das Kokosöl.
Ich bin ganz verliebt in diese Amaryllis-Gewächse mit riesigen Blüten....
Hier blüht natürlich auch der Tourismus, allerdings noch im erträglichen Ausmaß....herrliche Farben haben diese Tücher.
Viele heiraten an diesem Traumstrand...dafür wird dann so ein Platz besonders hübsch gestaltet...
Wir laufen eine Weile den Strand ab, aber so richtig finden wir keinen gemütlichen einsamen Platz. Hier sind arg viele Menschen unterwegs, die diese Idylle ebenfalls genießen möchten, die daher aber nicht mehr so ganz idyllisch ist.
Wir laufen also ganz hinter, bis es nicht mehr weiter geht....bzw. nur noch zu Fuß durchs Wasser.
So eine Wandertour kann man hier buchen und sich einen Guide dazu engagieren, wenn man mag. Wir mögen aber nicht, sondern genießen einfach die herrliche Natur an dieser Stelle.
Ich lege mich, wie in einer Badewanne, genüßlich ins Wasser ohne das Wellen mich belästigen. Das Meer ist hier tatsächlich so flach, dass man durchlaufen kann. Leider werde ich hektisch gestikulierend von einer Modelfotografin vertrieben, die den Hintergrund ihres Oben-Ohne-Models scharf gestellt hatte.....grins.
Hier wird ständig fotografiert....auch für die deutsche Werbeindustrie. Leider hat mich niemand engagiert....:-))))
Also hinter diesem Ausblick folgt eine atemberaubende Kulisse...ich wage mich dann auch mit der guten Kamera ein Stück durchs Wasser, immer darauf bedacht, nicht zu stolpern, denn wasserdicht ist die Kamera ja nicht.
Wir lernen hier zum ersten mal das sich rasch ändernde Wetter kennen. Gerade noch sonnig, schlägt es um und in kürzester Zeit sind wir nass geregnet. Das hält aber nicht lange an, dann ist der Himmel wieder Blau.
Auf dem Rückweg zu den Fahrrädern versuche ich den Palmenwald aufs Foto zu bringen. Mein Weitwinkel ist wohl zu schlecht dafür. Noch auf Motivsuche kracht es neben mir...eine Kokosnuss im freien Fall....grrrr.
Im Naturparkgelände finden wir noch Riesenschildkröten, die uns aber etwas leid tun, da sie eingesperrt sind. Wenn man die frei lebenden auf Curieuse Island gesehen hat, kommt einem diese Haltung nicht unbedingt artgerecht vor.
Nun wird es langsam dämmerig und wir kümmern uns um unser Abendessen...diesmal ganz preiswert in einem Takeaway. Dort gibt es leckeres hausgekochtes Essen in kleinen Schachteln, das man draußen essen kann. Ich bekomme etwas Ärger, weil ich mich nicht für einen Tisch entscheiden kann. Es regnet schon wieder und ich wollte gerne im Trockenen unter dem Schirm sitzen, aber kein Schirm ist wirklich über dem Tisch....;-))
So geht der erste Tag auf dieser herrlichen Insel zu Ende und wir setzen uns noch ein wenig auf unsere Terrasse nun aber ohne den Blick auf den Regenwald....es ist ja stockfinster.
Verlinkt zu Ghislana / Jahreszeitenbriefe
Wir hatten einen Taxifahrer bestellt, der uns ganz pünktlich abholte und zum Fährhafen brachte.
Die Fähre 'CAT ROSE' fuhr nicht so lange, wie von Mahe nach Praslin, nur 20 Minuten.
Das Meer war ruhig, aber ein Anruf zum Vermieter in La Digue war beunruhigend. Fred hatte keine Zeit, uns abzuholen. Wir sollten doch ein Taxi nehmen. Ein Taxi? Ich dachte, es gibt keinen Autoverkehr auf La Digue? Vielleicht ja einen Ochsenkarren? Während ich mir das Gefährt versuchte vorzustellen, waren wir auch schon da.
Im Hafen tummelten sich allerlei Einheimische, die sich bei den Touristen beliebt machen wollten. Kaum angekommen, hielten wir schon die Visitenkarten einer Agentur in der Hand, die uns gerne auf die Nachbarinsel bringen wollte.
'Every morning here 9:30 am we start to the Islands',...he told us.
Ja, und dann entdeckten wir die Taxis. Zum Glück war noch eins übrig für uns. Ich fand es schon ein bisschen traurig, dass wir nicht abgeholt wurden obwohl die Vermieter das auf La Digue üblicherweise tun. Also wieder Geld ausgeben, das nicht nötig gewesen wäre.
Wir staunten aber nicht schlecht über diese Art von Taxi. Elektrobetriebene First-Class-Cabrios. Die waren zwar nicht schnell, dafür aber ganz leise und mit Frischluft inclusive.
Für unser Gepäck wurde es ziemlich eng, aber mit Rucksack auf dem Schoss hat alles Platz gefunden. Unsere Unterkunft war in der Inselmitte auf einer kleinen Anhöhe gelegen. Das letzte Stück war am schwierigsten, aber auch das schaffte das E-Auto mit Bravour. Der Akku muss gerade gut aufgeladen gewesen sein.
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| Passionsfrucht links |
Unsere Vermieterin begrüßte uns mit einem selbstgepressten Obst-Smoothie aus Früchten, die gerade reif waren, wie Passionsfrucht, Sternfrucht und Papaya. Wir konnten erstmal auf ihrem Sofa entspannen. Hier hatten wir ein kleines Zimmer mit Frühstück gebucht allerdings mit riesigem Balkon und Blick auf den Tropischen Regenwald. Dort kreisten verschieden bunte Vögel.
Der Ausblick war atemberaubend schön.....Natur pur. In solchen Momenten kann man es kaum fassen, mittendrin zu sein....ein Teil dieser faszinierenden Vielfalt zu erleben und man spürt, wie wichtig es ist, diesen seltenen Teil zu schützen und zu bewahren.
Wir luden also sämtliches Gepäck ab, packten Fotoapparat und Badesachen ein und machten uns zu Fuß zurück zum Ort. Das dauerte natürlich eine ganze Weile, aber es gab ja auch so viel zu entdecken, so dass das entschleunigte Laufen sehr fotografierfreundlich war. Überall freilaufende Hühner, die sich ihr Futter nach belieben suchen konnten. Atemberaubende Natur mit Schlingpflanzen und Luftwurzeln. Einige kamen mir als Zimmerpflanze bekannt vor, aber natürlich nicht in diesen Ausmaßen.
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| Überall freilaufende Hühner.... |
Während Papa Hahn die Mülltonne nach Essbarem durchsuchte, streifte Mama Huhn mit ihren Küken lieber über die Wiese. Wo hat man das noch in Deutschland? Hühner, die brüten können.....
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| Wahnsinn diese Brettwurzeln |
Um mobiler zu sein, wollten wir uns aber ein Fahrrad im Ort ausleihen. Leider hatten wir nicht so viel Zeit für die Insel, um ausschließlich zu laufen. Ich fotografierte exotische Bäume....hier eine Breadfruit/ Brotfrucht....aber das wusste ich an diesem ersten Tag noch nicht....;-)
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| Breadfruit/ Brotfrucht |
In Richtung Fährhafen fanden wir dann einen Hof voller Räder und leihen dort für jeden ein Rad aus. Eigentlich nur 3 Räder insgesamt, denn die Söhne hatten sich sofort in das Tandem verliebt. Mein Fahrrad war ziemlich katastrophal, der Sattel wackelte und die Kette war verrostet, aber es erfüllte seinen Zweck.
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| Weg zum Traumstrand vorbei an Kokosplantagen und Vanilleanpflanzungen |
Unser erster Weg sollte uns an DEN Traumstrand der Seychellen bringen,
die Anse Source d'Argent.
Der National Geographic kürte hier den weltweit schönsten Strand überhaupt.
Leider lässt man sich dieses Naturschauspiel ordentlich mit Eintritt bezahlen, aber zum Teil sehe ich das sogar ein. Das Umweltbewusstsein ist oft noch nicht so ausgeprägt, wie anderswo und viele lassen ihren Müll einfach an Ort und Stelle fallen. Es muss einfach jemanden geben, der sich drum kümmert, dass dieses Paradies erhalten bleibt.
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| Umweltfreundliche Kokosmühle |
Auf der Insel kam man auch früher schon gut ohne Strom zurecht. Leider wollte der Ochse gerade nicht laufen...es war echt heiß....aber man konnte damit Kokosnüsse mahlen für die wichtige Einnahmequelle der La Digue-Bewohner....das Kokosöl.
Ich bin ganz verliebt in diese Amaryllis-Gewächse mit riesigen Blüten....
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| Vanilleplantage...Vanille ist eine Schlingpflanze |
Hier blüht natürlich auch der Tourismus, allerdings noch im erträglichen Ausmaß....herrliche Farben haben diese Tücher.
Viele heiraten an diesem Traumstrand...dafür wird dann so ein Platz besonders hübsch gestaltet...
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| Heiraten am Traumstrand...leider sind wir schon......;-) |
Wir laufen eine Weile den Strand ab, aber so richtig finden wir keinen gemütlichen einsamen Platz. Hier sind arg viele Menschen unterwegs, die diese Idylle ebenfalls genießen möchten, die daher aber nicht mehr so ganz idyllisch ist.
Wir laufen also ganz hinter, bis es nicht mehr weiter geht....bzw. nur noch zu Fuß durchs Wasser.
So eine Wandertour kann man hier buchen und sich einen Guide dazu engagieren, wenn man mag. Wir mögen aber nicht, sondern genießen einfach die herrliche Natur an dieser Stelle.
Ich lege mich, wie in einer Badewanne, genüßlich ins Wasser ohne das Wellen mich belästigen. Das Meer ist hier tatsächlich so flach, dass man durchlaufen kann. Leider werde ich hektisch gestikulierend von einer Modelfotografin vertrieben, die den Hintergrund ihres Oben-Ohne-Models scharf gestellt hatte.....grins.
Hier wird ständig fotografiert....auch für die deutsche Werbeindustrie. Leider hat mich niemand engagiert....:-))))
Also hinter diesem Ausblick folgt eine atemberaubende Kulisse...ich wage mich dann auch mit der guten Kamera ein Stück durchs Wasser, immer darauf bedacht, nicht zu stolpern, denn wasserdicht ist die Kamera ja nicht.
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| Anse Source d'Argent |
Wir lernen hier zum ersten mal das sich rasch ändernde Wetter kennen. Gerade noch sonnig, schlägt es um und in kürzester Zeit sind wir nass geregnet. Das hält aber nicht lange an, dann ist der Himmel wieder Blau.
Auf dem Rückweg zu den Fahrrädern versuche ich den Palmenwald aufs Foto zu bringen. Mein Weitwinkel ist wohl zu schlecht dafür. Noch auf Motivsuche kracht es neben mir...eine Kokosnuss im freien Fall....grrrr.
Im Naturparkgelände finden wir noch Riesenschildkröten, die uns aber etwas leid tun, da sie eingesperrt sind. Wenn man die frei lebenden auf Curieuse Island gesehen hat, kommt einem diese Haltung nicht unbedingt artgerecht vor.
Nun wird es langsam dämmerig und wir kümmern uns um unser Abendessen...diesmal ganz preiswert in einem Takeaway. Dort gibt es leckeres hausgekochtes Essen in kleinen Schachteln, das man draußen essen kann. Ich bekomme etwas Ärger, weil ich mich nicht für einen Tisch entscheiden kann. Es regnet schon wieder und ich wollte gerne im Trockenen unter dem Schirm sitzen, aber kein Schirm ist wirklich über dem Tisch....;-))
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| Gala Takeaway |
Verlinkt zu Ghislana / Jahreszeitenbriefe




























